Der Shakin Juicer im Test – Die beste Saftpresse oder doch nicht?

Shakin-Juicer

Eine Saftpresse?

Genau richtig. Ich habe mir doch tatsächlich den so laut angepriesenen Shakin Juicer bestellt. Man kommt ja auf Facebook kaum noch um die Verkaufswerbung drumherum in der Herr Niederwinkler in Windeseile Obst in leckere Shakes verwandelt.

Ich bin eigentlich wirklich kein Typ der auf solche Werbeprodukte reinfällt aber dieses Teil hat mich dann doch so interessiert, dass ich es mal selbst testen musste. Hier mein Ergebnis

Verpackt ist alles in dieser fruchtig anmutenden Verpackung auf dessen Rückseite ein Bild des Erfinders Werner Niederwinkler abgebildet ist. Wer seine Videos kennt weiß, dass der Typ ein echter Verkaufsprofi ist.

Er schafft es dir mit geschätzten 1000 Wörtern pro Minute das Produkt interessant zu reden, ohne dabei irgendwie aufdringlich oder unsympathisch zu wirken.

Das hat natürlich noch nichts über die Qualität des Produktes zu sagen und deswegen schauen wir jetzt mal rein.

Lieferumfang

Shakin-Juicer

Als Erstes begrüßt uns der Obstgriff und ein Deckel. Dann folgt die Presse mit einem kleinen Auffangbehälter und einem großen Saftshaker. Eine Gebrauchsanleitung und ein Rezeptheft ist auch mit von der Partie.

Die Besonderheit besteht ja beim Shakin Juicer darin, dass man das Obst beim Pressen nicht mehr in der Hand halten muss, sondern es im Obsthalter verkeilt und dann mittels Führung auf die Obst-fräse dreht.

So soll man wesentlich weniger Kraft aufbringen müssen. Außerdem soll durch die Wand das Vollspritzen mit Fruchtsaft verhindert werden.

Wenn ich mir jetzt den Obsthalter angucke sehe ich, dass er in der Innenseite Plastik-Riffel hat. Ich bin mal gespannt ob die wirklich dafür sorgen dass das Obst hält und nicht herausfällt.

Der kleine Auffangbehälter hat eine Ausguss-Einkerbung und auf der darauf Platz findenden Obst-fräse sind 6 scharfe Kannten platziert. Die sollen dafür sorgen dass die Frucht beim Drehen von innen ausgefräst wird.

Im Heftchen sind einige bebilderte Rezepte für diverse Fruchtcocktails beschrieben. Der zweite Flyer ist die Gebrauchsanweisung.

Wie gut funktioniert das Pressen?

Orangen

Ich würde sagen wir fangen mal mit Orangen an. Ich denke hier gibt es auch die größte Saftausbeute. Da die Unterseite nur aus Plastik besteht, soll man immer ein feuchtes Tuch unter den Shakin Juicer stellen, um ein Wegrutschen zu verhindern. Die Größe stimmt schon mal, denn die Orange passt super rein. Das Drehen der Frucht geht dank der Führung wirklich erstaunlich einfach von der Hand. Man braucht wirklich nicht viel Kraft aufzuwenden und die Frucht ist vollständig ausgefräst. Ich muss zugeben, das ist ein wirklich schnelles und sauberes Arbeiten. Das waren in der kurzen Zeit jetzt 6 Apfelsinenhälften, was ein gutes Glas Orangensaft ergibt. Menschen die kein Fruchtfleisch mögen, müssen sich das natürlich nochmal irgendwie durchsieben.

Granatapfel

Wie sieht´s nun mit größeren Früchten wie einem Granatapfel aus? Ebenfalls eine sehr saftige Frucht. Die kleinere Hälfte passt gerade noch so hinein. Mal sehen wie die Saftausbeute ist. Nicht schlecht für eine einzige Frucht.

Kiwi

Wie sieht´s mit Kiwis aus? Hier hat natürlich niemand Lust die Schalte abzumachen. Die gute Nachricht ist, dass das auch überhaupt nicht notwendig ist. Man kann einfach die komplette Frucht hinein schmeißen und auspressen. Übrig bleibt nur die Schale. Das finde ich schon ziemlich cool. Ich mache mal lieber drei von den kleinen Dingern. Ich denke die Saftausbeute ist hier nicht so hoch. Die Konsistenz ist mir beim Kiwisaft etwas zu breiig, aber das ist natürlich kein Wunder, denn die Kiwi ist auch eine sehr weiche Frucht.

Weintrauben

Weiter geht’s mit Weintrauben. Ich packe das Ding einfach mal voll. Das Ergebnis lohnt sich mit Weintrauben, von der Saftmenge her, überhaupt nicht.

Äpfel

Wie sieht´s mit Äpfeln aus? Also hier muss man schon wesentlich fester drücken und drehen. Das Ergebnis ist aber echt cool. Der ganze Apfel ist aus-gehüllt. Zurück bleibt wirklich nur noch die pure Schale. Bei den Äpfeln scheinen die Sieb-löcher wirklich schnell zuzusetzen und dann fängt auch der Shakin Juicer an zu spritzen. Also am besten nach jedem Apfel das Fruchtfleisch ausklopfen. Die Saftausbeute geht für zwei Äpfel völlig klar wie ich finde.

Fazit

Das Produkt kostete im Einkauf 29,90€. Wenn man das Ergebnis anderer Fruchtpressen mit dem des Shakin Juicer vergleicht, ist der Preis okay.

Das Gerät funktioniert. Wenn auch nicht bei jeder Frucht gleichermaßen gut. Aber das ist ja auch irgendwie logisch. Am besten geht es bei richtig saftigen Früchten wie Apfelsinen, Zitronen etc.

Der Shakin Juicer ist Spülmaschinenfest, jedoch vermisse ich eine rutschfeste Gummierung am Boden.

Das Konkurrenzprodukt, dass es auf Amazon zu kaufen gibt, hat solch einen Rutschschutz am Boden, kostet nur die Hälfte und steht dem Shakin Juicer in der Funktionsweise in Nichts nach.

Was ich allerdings beim Shakin Juicer noch ganz gut finde ist die Tatsache, dass das Produkt in Deutschland hergestellt wird.

 

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Video zum Artikel auf Marvs Lifestyle Channel

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