GoPro Hero 8 Black – Lohnt sich ein Kauf der Actioncam?

gopro hero 8 black

GoPro Hero 8 Black. Ja, ich habe sie doch gekauft und der Hauptgrund für meine Kaufentscheidung war die Neugier auf die neue Hypersmooth 2.0 Bildstabilisierung, die Aufnahmen jetzt noch gimbal-mäßiger aussehen lassen soll.

Um ehrlich zu sein war ich etwas hin und her gerissen ob ich diesmal nicht lieber zur DJI Osmo Action greifen soll. Eine Sache die neben dem etwas günstigeren Preis dafür gesprochen hätte ist die Tatsache, dass sie von Haus aus bereits einen Farbdisplay auf der Vorderseite hat.

Hätte ich zwischen der Hero7 und der Osmo Action wählen müssen, hätte die GoPro auch den Kürzeren gezogen. Da GoPro mit der Hero 8 aber bereits nachgelegt hat, konnte ich der Neugier einfach nicht widerstehen. Genau darum packen wir jetzt zusammen die Hero 8 Black aus und nicht die DJI Osmo.

Verpackungstechnisch im typischen GoPro Design ist die neue Hero 8 ohne extra Schutzgehäuse bereits bis 10m wasserdicht.

Auf der linken Seite sehen wir den Lieferumfang, auf der Rückseite einen Hinweis auf die GoPro-App und auf der rechten Seite eine Übersicht der Funktionen.

Sie macht Fotos mit 12 Mpx, filmt Videos in 4k bei 60 Bildern pro Sekunde und in Full-HD sogar mit 240 fps, was wiederum eine 8 fache Zeitlupe ermöglicht.

Weiter mit an Bord sind Hypersmooth 2.0, TimeWarp 2.0, Full-HD Livestreaming, LiveBurst, Superfoto-Aufnahme mit HDR und die Möglichkeit in RAW zu filmen.

GoPro typisch reißt man die Verpackung am Boden auf und zieht das Innenleben nach unter raus. Die Kamera selbst mountet wie gewohnt auf dem Zubehörkarton.

Lieferumfang

In diesem befinden sich neben der Bedienungsanleitung und ein paar Aufklebern, ein USB-Typ-C Kabel ohne Netzteil, eine abgerundete Klebehalterung für einen Helm und ein 1220mAh Akku. Dieser ist abwärts und aufwärtskompatible, mit der Einschränkung dass mit einem Hero 7 Akku der Boostmodus des Hypersmooth 2.0 nicht funktioniert.

Das ist der Lieferumfang des normalen Hero 8 Sets. Im Holidaykit gibt es das Ganze dann noch einmal mit einem Kopfgurt, einer Verlängerungsstange mit integriertem Stativ und und einer 32GB großen Speicherkarte.

Ein Set mit einem Dual-Ladegerät und einem zweiten Akku ist ebenfalls gegen Aufpreis erhältlich.

Mit dem ebenfalls separat erhältlichen Media Mod bietet GoPro dir die Möglichkeit deine Kamera Modular aufzupimpen. Im Media-Mod ist ein Richtmikrofon verbaut, das den Ton weiter verbessern und Windgeräusche weiter reduzieren soll.

Neben einem 3,5mm Mikrofonanschluss und einem HDMI Ausgang sind auch noch zwei Blitzschuhhalterungen an Board, an denen du die, ebenfalls bei GoPro erhältliche Lampe und den Selfi-LCD-Bildschirm, anschließen kannst.

Eigentlich ein stimmiges Konzept. Man baut sich seine Kamera so zusammen, wie man es will. Etwas getrübt wird das Ganze dann doch etwas von den meiner Meinung nach überteuerten Preisen. Für den Media-Mod und Display-Mod musst du derzeit jeweils 90€ auf den Tisch legen. Für die Light-Mod sind 50€ fällig.

HERO8_Black_Vlog_Setup

Die Kamera

Aber zurück zur Kamera. Auf der Vorderseite der Kamera befindet sich nun neben dem Frontdisplay, ein Mikrofon dass den Sound bei V-Logs erheblich verbessert. Die Linse ist im Gegensatz zur Hero 7 nicht mehr abnehmbar.

Auf der linken Seite befindet sich die Power bzw. Modi-taste, ein weiterer Mikrofoneingang und das 8 Black Logo.

Oben liegt der Aufnahmeknopf und unten befinden sich die, nun im Gehäuse integrierten, Befestigungsösen.

Unter der Klappe auf der rechten Seite der Kamera findet der Akku und die Speicherkarte Platz.

Der Akku, der in der Hero 8 zum Einsatz kommt, ist in der Lage, sehr viel Energie auf einmal abzugeben, wenn diese benötigt wird. Das ist vor allem für die Bildstabilisierung des Hypersmoothmodus von Bedeutung.

Akkus von Drittanbietern funktionieren zwar ebenfalls, jedoch kann es sein dass die Hero beim Einschalten eine Fehlermeldung ausspuckt indem sie darauf hinweist, dass der Boostmodus von Hypersmooth 2.0, mit dem auch sehr starke Verwackler ausgebügelt werden können, mit diesem Akku nicht funktioniert.

Einen Anbieter habe ich jedoch gefunden bei dem diese Fehlermeldung nicht auftritt. Hier bekommt ihr zwei Akkus inkl. USB Speicherladegerät für ca. 35€. Die Kapazität der Akkus liegt bei 1500mAh was etwas mehr als bei den originalen Akkus ist. Bei der Aufnahmelänge konnte ich jedoch keine großen Unterschiede feststellen. Dieses Set gibt es auch mit 3 Ersatz-Akkus und das originale GoPro-Akku passt natürlich auch in das Ladegerät.

Zum Akku*

 

Sind Speicherkarte und Akku eingelegt, macht es Sinn die Firmware der Kamera upzudaten. Das funktioniert über die GoPro-App.

Zumindest dann, wenn der Akkustand der Kamera das zulässt. Also schnell ans Netzteil angeschlossen und nun funktioniert es auch mit dem Update.

Neben der Möglichkeit deine Videos mit der App zu bearbeiten, kannst du natürlich auch die neue Hero über die App fernsteuern. Das funktioniert auch alles sehr solide.

 

Zur Kamera*

 

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